#BlackSwan

Wer von uns war auf eine Corona-Krise vorbereitet? Im Nachhinein weiß man, wie untätig man den Ausbruch des Virus in China hingenommen hat. Aber die Welt ist zusammengewachsen und nur ein paar Tage später ist die Lage fast überall prekär. Philippe Nerval beschreibt in seiner Kolumne im Standard wie verwundbar unser komplexes globalisiertes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem mit seinen Interdependenzen sei.

Es ist tatsächlich ein fragiles System. Aber auch ein fragiles System, das sich selbst belügt, in dem es sich immer wieder auf das verlässt, was angeblich immer funktioniert, weil es schon immer funktioniert hat. Alle Schwäne sind weiß. Wie schnell Geschäftsmodelle oder ein Gesundheitssystem nicht mehr funktionieren, wird einem nur in der Krise deutlich. Dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

Wollte man wissenschftlich vorgehen, würde man nicht den weißen Schwan suchen, um zu beweisen, dass alle Schwäne weiß sind, sondern man würde versuchen den einen schwarzen Schwan zu finden.

In diesem Sinne müsste jedes Unternehmen sich ständig selbst die Frage stellen: Wie kann ich mein Geschäftsmodell zerstören?

Denn wenn ich es nicht mache, macht es jemand anderes und die rasanten Entwicklungen des Virus geben uns einen Hinweis darauf, wie schwer es dann sein wird, die Konkurrenz noch einzuholen.

https://www.derstandard.at/story/2000115771514/coronavirus-was-uns-der-schwarze-schwan-lehren-sollte

https://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikationismus

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